Über uns

Die Bürgerinititiative „Lebenswertes Feudenheim“ ist die bislang jüngste, die sich mit dem Geschehen auf dem Spinelligelände befasst. Sie schloss sich aus dem Kreis betroffener Anwohner zusammen, als die Pläne der Stadt MA für das Spinelli Gelände bei der BBR-Sitzung Feudenheim 18.10.2017 offengelegt wurden.

Nach gründlicher Recherche und Faktensammlung wurde im Rahmen einer ersten öffentlichen Infoveranstaltung am 14.3.2018 schnell deutlich, dass nicht nur die Bürger in Feudenheim Nord, sondern alle Feudenheimer von den Plänen in vielerlei Hinsicht negativ betroffen sein werden.

Schnell schlossen sich daher vielfältige Aktionen zur sachbezogenen Information und Aufklärung der Bürger an: Mit Flyer-Verteilung, Infoabenden und Ständen auf der Hauptstraße, durch eine Web-Seite, Facebook-Vernetzung und für eine Petition wurden über 1500 Stimmen gesammelt und 150 Abonnenten werden regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.

Mit nahezu allen Parteien, mit Frau Kubala, der grünen Bürgermeisterin und dem OB Dr. Kurz, sowie wichtigen Vertretern der Stadtverwaltung wurden persönliche Gespräche geführt. Durch das gestiegene Interesse der Öffentlichkeit kam es bislang zu einer Aussetzung der Entscheidung über den Betriebshof auf Spinelli im Gemeinderat.

Trotz dieses ersten Teilerfolges gilt es noch weiter Transparenz zu schaffen und die bisherige Faktenlage neu zu gestalten. Denn:

  • Verschwendung von Architektenwettbewerbs-Preisgeld (120.000€) für nicht von Gemeinderat beschlossenen Betriebshof*
  • Subventionierung schönfärberischer Dachbegrünungen statt Ausbau effektiver Luftschneisen*
  • Vereitelung der gesamtstädtisch positiven klimatischen Wirkung des Grünzuges Nordost durch Bebauung (Hochhäuser, Blockbebauung, Betriebshof, U-Halle)*
  • Pläne der Stadt entsprechen nicht den Empfehlungen der teuren Klimagutachten ('13,'16,'17)*
  • Versprechungen des OB's (Feudenheimbroschüre 2016) zur Verkehrs- und Lärmreduzierung werden ins Gegenteil verkehrt*
  • Massive Negativwirkung des Betriebshof auf Verkehrssituation, Klima und Erholungsgebiete (u.a. Naturdenkmal "die Bell")*
  • Nichtkommunizierte Bestandteile eines gesamtstädtischen Betriebshofes (Schüttgutumladestelle, ausgedehnte Werkstätten, erheblicher Fuhrpark) und euphemistische Verwendung von Schlagwörtern wie "landmark" statt Hochhaus oder „Grünhof“ statt 2.8ha großem technischen Betrieb verschleiern irreversible Auswirkungen*

..... hält die BI für nicht hinnehmbar.

Über email an BI-Lebenswertes-Feudenheim@gmx.de
kann man sich gerne in den Verteiler der Bürgerinitiative aufnehmen lassen. Sie erhalten dann aktuelle Informationen und Hinweise auf Aktionspläne.

*nachzulesen im Positionspapier der BI auf dieser Homepage

Siehe Artikel: feudenheim.info/wp-content/uploads/2019/04/Artikel-ueber-uns.jpg