Leserbrief: Kein Zentraler Betriebshof auf Spinelli

Die Forderung der Bürgerinitiative „Lebenswertes Feudenheim“ kann ich vollumfänglich unterschreiben. Das Verkehrskonzept ist nicht schlüssig, wichtige Kreuzungen wurden nicht mit berücksichtigt (Hauptstraße Feudenheim / Aubuckel / Feudenheimer Straße). Es wurde eine völlig unsinnige Zufahrt zum Betriebshof und zu den neuzubauenden Wohneinheiten über eine neue Fahrbahn / Einfahrt über die verlängerte Talstraße geplant.

Die bestehende, bestens ausgebaute Zufahrt am Aubuckel soll geschlossen werden und der Aubuckel offensichtlich doch zurückgebaut oder verlegt werden, obwohl das der Gemeinderat ausdrücklich abgelehnt hat. Ferner ist der Erhalt der U-Halle mit 2000 Parkplätzen für Großveranstaltungen geplant. Welcher Art diese Veranstaltungen sein sollen ist gleichfalls völlig unklar und somit wurde auch der dazugehörige Verkehr nicht mit berücksichtig. Auch hier soll die Zufahrt über die Talstraße geregelt werden. Ob die Zentralisierung ausgerechnet auf Spinelli tatsächlich kostengünstiger ist bleibt auch zweifelhaft. Dass ausgerechnet grüne Politiker, allen voran Frau Bürgermeisterin Kubala, nicht die Chance auf eine optimale Ausnutzung der Frischluftschneise vorantreiben will sondern im Gegenteil das geschützte Trockenbiotop „Die Bell“ einer Gefährdung aussetzen wird ist unfassbar. Berücksichtigt man noch, dass hier – obwohl „Bürgerbeteiligung“ in Mannheim groß geschrieben wird, sowohl Bürger als auch der Feudenheimer Bezirksbeirat von diesen Plänen völlig überrumpelt wurden, kann man nur hoffen, dass die Gemeinderatsmitglieder, die vorhaben, für die Zentralisierung zu stimmen, ihrem Gewissen folgen werden und GEGEN diesen Planungen stimmen werden. Ansonsten sehe ich für die in Feudenheim so gut vertretenen GRÜNEN bei der Gemeinderatswahl 2019 leider schwarz.

 

S.H. aus Mannheim vom 20.06.2018